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Niemand und am allerwenigsten die Produktionsgesellschaft Universal unter Führung von Carl Laemmle jr. hatte mit dem ungeheuren Erfolg des ersten Frankensteinfilms von 1931 gerechnet. Boris Karloff wurde über Nacht ein Star und Universal selbst reagierte auf den finanziellen Erfolg mit weiteren Horrorfilmen wie "The Mummy", "The black cat", "The old dark house", "The invisible man" und natürlich mit der direkten Fortsetzung "The Bride of Frankenstein", welche ohne Ausnahme zu den Klassikern des phantastischen Films zählen.

1936 änderte sich das Management der Universal und nach anfänglichen Misserfolgen erinnerte man sich an den großen Erfolg der Horror / Frankensteinfilme. Im Jahr 1939 wurde die Frankenstein - Serie erneut mit den oben gezeigten und einzeln besprochenen Filmen, welche mit Ausnahme von "Abbot und Costello treffen Frankenstein" nie den Weg nach Deutschland ins Kino fanden, fortgesetzt.

Trotz neuer Ideen (Frankenstein trifft Dracula / den "Wolfmann") und bisher nicht gezeigter Brutalität in Horrorfilmen (in "Son of Frankenstein" wird Lionel Atwill als Polizeiinspektor Krogh der Arm bei lebendigen Leibe ausgerissen) auf der Leinwand, konnten diese Filme nicht an die ersten beiden Karloff - Frankensteinfilme heranreichen. Es lohnt trotzdem in jedem Fall, sich diese Filme in der Originalfassung anzusehen, denn vor allem "Son of Frankenstein", in dem Karloff in nur 3 Einstellungen als Frankensteins Monster zu sehen ist, besitzt einen schon fast mystischen Charakter und ist für mich persönlich eines der besten B - Movies der Kinogeschichte. Kultstatus bis heute in den USA hat "Abbot und Costello treffen Frankenstein".